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Berlin will Rigaer 94 kaufen lassen

Zum Teil besetztes Haus würde angeblich vier Millionen Euro kosten

Berlin. Einem Bericht der »Bild am Sonntag« zufolge will der Berliner Senat das seit Wochen heiß umkämpfte Haus in der Rigaer Straße 94 durch die landeseigene Wohnbaugesellschaft Degewo kaufen lassen. Die Wohnungsbaugesellschaft soll demnach rund vier Millionen Euro für die Immobilie bezahlen. Diese Summe gilt Kennern allerdings als unrealistisch hoch gegriffen. Ein Sprecher der Degewo sagte, man habe noch kein konkretes Angebot gemacht. Mehr wolle man derzeit nicht dazu sagen.

Im Moment gehört die Rigaer 94 einem Geschäftsmann, der das Objekt mit Hilfe einer Treuhandgesellschaft für 1,2 Millionen Euro erworben hatte. Seit einer illegalen Räumungsaktion Ende Juni steht der Streit um den politischen Umgang des Senats mit dem zum Teil besetzten Haus im Stadtteil Friedrichshain im Zentrum der politischen Debatte Berlins. Dabei lautet ein Vorwurf, Innensenator Frank Henkel (CDU) versuche, sich im Wahlkampf gegen die linke Szene zu profilieren. nd

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