Der türkische Präsident bleibt in der Offensive

Erdogan treibt die EU weiter vor sich her / Konfrontation in Köln erwartet

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach der Armee, dem Bildungswesen, der Justiz, den Medien, medizinischen und anderen sozialen Einrichtungen durchleuchtet der türkische Staat nun auch Wirtschaftsunternehmen nach vermeintlichen Putschunterstützern. Jetzt sind Kapitalgesellschaften dran, in denen staatliches Kapital steckt. Es begann mit Türk Telekom, wo am Montag 200 Leute entlassen wurden, und setzte sich einen Tag später bei Turkish Airlines fort, wo etwa ebenso viele Leute gehen mussten.

Stets lautet der Vorwurf »Gülen-Nähe«. Seit ihr Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan den schon Ende der 90er Jahre ins US-Exil geflüchteten Prediger Fethullah Gülen zum Putschistenkopf und Staatsfeind Nr. 1 erklärt hat, muss sich keine Ermittlungsbehörde mehr der Mühe unterziehen, juristisch belastbare Beschuldigungen gegen missliebige Personen vorzubringen. Tausende als nicht Erdogan ergeben eingeschätzte Polizisten, Richter, Staatsanwälte sind verhaftet, entlassen oder infolg...

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