Ägypten hofft auf den Währungsfonds

Das nordafrikanische Land leidet unter einer hohen Inflation und Devisenabfluss

  • Von Jacob Wirtschafter, Kairo
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ägypten wirbt um internationales Vertrauen. Das schwindet in der globalen Wirtschaft und an den Finanzmärkten, denn das Land am Nil kämpft mit hoher Inflation und einer Entwertung seiner Währung im Ausland. Eine Geldspritze des Internationalen Währungsfonds (IWF) soll jetzt helfen.

Nach monatelangen, meist hinter den Kulissen geführten, vorbereitenden Verhandlungen kommt an diesem Samstag eine IWF-Delegation nach Kairo, um ein Abkommen über 21 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro) mit dreijähriger Laufzeit unterschriftsreif zu machen. Das Finanzprogramm umfasst auch zwölf Milliarden Dollar eines direkten IWF-Darlehens. »Ziel der Zusammenarbeit mit dem IWF ist es, das internationale Vertrauen in die ägyptische Wirtschaft zu stärken und ausländische Investitionen anzuziehen, um für finanzielle und Währungsstabilität zu sorgen und sich mit strukturellen Verwerfungen zu befassen«, ließ Präsident Abdel Fatah al-Sisi dazu erklären.

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