Wenn Solidarität zum Armutszeugnis wird

Die PARTEI erklärt sich »solidarisch« mit Berlins Innensenator Henkel

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am Anfang knallten die Sektkorken. Wenn man die Damen und Herren in ihren grauen Anzügen von Weitem so sah, hätte man denken können, Banker oder andere jobtechnisch an dieses Kleidungsstück Gebundene feierten eine Straßenparty. Die weißen Fahnen mit dem roten Schriftzug »Die PARTEI« wiesen aber auf die für ihre Satire-Aktionen bekannte Organisation hin. In der Klosterstraße hatten sich am sonnigen Freitagnachmittag Anhänger der »Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative« versammelt, um ihrem »Helden«, Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU), zu huldigen.

Rund 50 Anhänger von Die PARTEI kamen zu Henkels Amtssitz in Mitte. »Solidarität mit Henkel«, lautete kurz und knapp das Motto der Veranstaltung. »Henkel ist momentan der unbeliebteste Politiker in Berlin. Auf ihn schimpfen, kann jeder. Wir als populistische Partei wollen von seinem schlechten Ruf profitieren und setzen ein Zeich...


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