Armeniens Probleme ungelöst

Nach dem Ende der Geiselnahmen in Jerewan droht eine Aprikosen-Revolution

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Armeniens Präsident hat die Revolte radikaler Gegner überstanden. Doch Machtwechsel und Reformen werden weiter gefordert.

»Mission erfüllt, Volk wachgerüttelt, Kampf wird Dauerzustand«, konnte einer der »Putschisten« noch rufen. Dann schnappten die Handschellen zu, bei insgesamt 47 radikalen Oppositionellen. Das war das vorläufige Ende eines zweiwöchigen Dramas in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Am 17. Juli war eine Polizeiwache gestürmt worden, ein Beamter wurde getötet, zwei weitere wurden verletzt und zeitweilig hatten die Rebellen acht Geiseln in ihrer Gewalt. Sie wollten damit ihren Führer freipressen: Shirair Sefiljan, der seit Juni wegen Vorbereitung eines Staatsstreichs einsitzt. Das von ihm gegründete Nationale Widerstandskomitee ruft seit dem Winter zum Sturz von Präsident Sersh Sargsjan auf. Er sperre sich gegen längst überfällige politische und Wirtschaftsreformen und verrate nationale Interessen beim Konfliktmanagement in Karabach. Das ist Aserbaidschans Armenier-Region, die sich 1988 abspaltete.

Vor Sefiljans Verhaftung hatte die Gruppe w...

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