Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Keine kaffeesatzlesenden Spekulationen

Wissenschaftlicher Antifaschismus: Die Berichte von Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer für den OSS

  • Von Rudolf Walther
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Auch bei den Geheimdiensten gibt es solche und solche. Noch während des Zweiten Weltkriegs heuerte der US-Geheimdienst deutsche Wissenschaftler an, die ihn aufklären sollten darüber, was die Alliierten im besiegten Deutschland erwartet. Mittlerweile interveniert »der Westen« in Länder ohne jede solide Informationen über Land und Leute, Probleme und Konflikte.

Der hier anzuzeigende stattliche Band vereint 31 Berichte aus den Jahren 1933 bis 1949 von deutschen Emigranten für die »Research and Analysis Branch« des Office of Strategic Services (OSS), der späteren CIA. Die Autoren sind drei von den Nazis aus ihrer Heimat vertriebene Wissenschaftler: der Philosoph Herbert Marcuse (1898-1979), der Politikwissenschaftler Franz Neumann (1900-1954) und der Jurist und Politikwissenschaftler Otto Kirchheimer (1900-1965). Alle drei gehörten zum Frankfurter Institut für Sozialforschung bzw. zur erst nach dem Zweiten Weltkrieg »Frankfurter Schul...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.