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Brasilien hofft auf einen nacholympischen wirtschaftlichen Erfolg

Rio de Janeiro will wie einst Barcelona von den Spielen profitieren - Sportökonomen sind indes skeptisch

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rezession, hohe Arbeitslosigkeit und eine Präsidentin unter Korruptionsverdacht: Das Ex-Wirtschaftswunderland Brasilien hat eine harte Landung hingelegt.

Der französische Autokonzern Renault überraschte mit der Meldung, er werde seine SUV-Fertigung im krisengeschüttelten Brasilien ausbauen. Vorstandsboss Carlos Ghosn erklärte kurz vor Beginn der Olympischen Spiele bei einem Besuch des Werks »Ayrton Senna« südlich von Rio de Janeiro, der Markt für die teuren Spritfresser wachse schnell. »Die Ausweitung unserer SUV-Fertigung bestätigt das große Vertrauen, das wir in diesen Markt haben.« Insgesamt will Renault eine halbe Milliarde Euro in der siebtgrößten Volkswirtschaft der Erde investieren.

Dabei ist der frühere Traum eines boomenden Landes an der Schwelle zum Industriestaat mittlerweile zum Albtraum mutiert. Zusammen mit Russland, Indien und China wollte Brasilien unter dem populären sozialdemokratischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva die Weltwirtschaft erobern. Das Konzept mit dem Vier-Länder-Kürzel BRIC schien in Zeiten der Globalisierung und vermeintlich fortwährend steig...


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