Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Da hab' ich dem einen einen Apfel zugesteckt«

Fluchtgeschichten, erzählt in Güterwaggons: Frankfurt (Oder) erlebte Theater an einem ungewöhnlichen Ort

  • Von Anna Ringle
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Deutsche und polnische Schauspieler haben mit Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg über ihre Flucht gesprochen. Sie steigen in Güterwaggons, um sie weiterzuerzählen.

Die Theaterbesucher müssen Gleise überqueren, um zu ihren Plätzen zu gelangen. Nacheinander betreten sie vier Güterwaggons. Dort stehen nur Bänke. Die Türen werden verschlossen - es macht rumms. Nur wenig Licht fällt durch die Ritzen. In der Stille sind nur die Stimme der Schauspieler zu hören, die Fluchtgeschichten aus dem Zweiten Weltkrieg erzählen. Das mehrsprachige Doku-Stück »Flucht - Ucieczka« hatte am Mittwochabend in Frankfurt (Oder) Deutschlandpremiere.

Schauspieler der niedersächsischen Theatergruppe »Das Letzte Kleinod« und des polnischen »Teatr Gdynia Glówna« touren zurzeit mit einem Zug durch Deutschland und Polen. Auf Bahnhofsgeländen koppeln sie die Güterwaggons ab - ihre Spielstätte. Bis zum 26. August ist das mehrsprachige Stück unter anderem noch in Berlin, Lüneburg, Hannover und Bremerhaven zu sehen. Vo...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.