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Rasant ins selbst geschaufelte Grab

Die Existenz- und Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus ist eine Folge der neuen politischen Ökonomie des Medienbetriebs

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Nicht erst, seit zur pauschalen Diffamierung von Journalisten der Nazibegriff der »Lügenpresse« reanimiert wurde, gibt es ein starkes Unbehagen gegenüber den Medien. Auch wenn die harten Vorwürfe vor allem durch rechte Islamfeinde (»Pegida«) lanciert werden, treffen sie viele Medienmacher ganz persönlich, weil auch sie wissen, dass das Misstrauen vonseiten der Masse teilweise berechtigt ist. Weil emotionalisierte rechte Schreihälse die Oberhand gewonnen haben, scheint es fast unmöglich geworden, eine dringend notwendige, sachliche Medienkritik zu formulieren, der auch eine Analyse der politischen Ökonomie des Mediensektors zugrunde liegt.

Der Soziologe Stefan Schulz, der mehrere Jahre als Redakteur bei der »FAZ« gearbeitet hat, schickt sich nun an, daran etwas zu ändern. In seinem Buch »Redaktionsschluss. Die Zeit nach der Zeitung« geht er der Frage auf den Grund, warum im Zuge des digitalen Wandels ein ganzer Berufsstand wirtscha...


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