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Auf der Suche nach dem verschwundenen Vater

»Am Ende bleiben die Zedern« von Pierre Jarawan erzählt von einer Flucht aus Libanon

  • Von Lilian-Astrid Geese
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Romane über Vater-Sohn-Beziehungen gibt es in größerer Zahl. Die Auseinandersetzung mit der düsteren Vergangenheit des eigenen Vaters findet sich ebenfalls häufiger - in belletristischen Werken ebenso wie im Sachbuch. Das Sujet ist brisant, und auch der populäre Bühnendichter Pierre Jarawan macht es zum Thema seines literarischen Debüts in Langform. »Am Ende bleiben die Zedern« erzählt von Samir, der sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Vater begibt. Die Eltern waren einst als Bürgerkriegsflüchtlinge aus Libanon nach Deutschland gekommen, und das Bild, das sie ihrem Sohn - und der nachgeborenen Tochter - von der Heimat vermittelten, scheint makellos zu sein. Doch der Vater verlässt die Familie, als Samir acht Jahre alt ist, und kehrt nie zurück.

Als junger Erwachsener zwischen den Identitäten strauchelnd - mit deutschem Pass sich arabisch fühlend - fäl...


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