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Da brat’ bloß niemand den Storch

Die schwarz-weißen Vögel sind für manche Gemeinden geliebte und unverzichtbare Touristenmagnete

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Störche werden in Altmark und Prignitz zu identitätsstiftenden Sympathieträgern und greifen so auch in das kommunale Leben ein.

Im etwas weltentrückten Backsteinstädtchen Tangermünde lässt sich in diesen Wochen alltäglich dasselbe Schauspiel erleben: Touristen, die es etwa entlang des Elbe-Radweges durch die Altmark lockt, stauen sich in der Langen Straße und richten ihre Kameras auf das Alte Rathaus. Doch nicht dessen spektakulärer Ostgiebel, der das Gebäude zu einem der schönsten spätmittelalterlichen Bauwerke Norddeutschlands macht, liegt dann oft im Fokus - sondern die Zinnen und Türmchen auf der Westseite. Denn hier haben sich zwei Storchenfamilien einquartiert. Auch auf dem Eulenturm sowie auf der Stadtmauer sind Storcheneltern gerade dabei, ihren diesjährigen Nachwuchs zu entwöhnen. So herrscht denn aufgeregtes Treiben über den Dächern der schmuck sanierten Altstadt.

Was die Tagesbesucher dabei oft nicht kennen, ist das Drama, das die 10 000 Einwohner zählende Kommune wegen ihrer Langbeine im März erlebte. Denn der erste Storch staunte nicht schlecht, als...


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