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Aufbruch am Unteruckersee

Teil 3 der »nd«-Serie zu Industriestandorten: Prenzlau hat endlich sein Potenzial entdeckt

  • Von Uwe Werner
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Nein, zu den industriellen »Leuchttürmen« Brandenburgs gehört Prenzlau wahrlich nicht. Bürgermeister Hendrik Sommer ist nicht froh darüber, dass selbst die Arbeitslosenquote anhaltend bei 15 Prozent und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt. Dennoch hat sich die Kreisstadt der Uckermark in den letzten Jahren als Mittelzentrum selbst überregional einen Ruf als »Stadt der erneuerbaren Energien« erarbeitet.

In der Stadt Prenzlau, die erstmals 1187 urkundlich erwähnt wurde, und ihren acht Ortsteilen leben 20 354 Menschen, fast 6000 weniger als 1989. Handwerksbetriebe, das wirtschaftliche Rückgrat, stellen ein Drittel der Mieter der vier größeren Gewerbegebiete an der Peripherie.

Besonders stolz ist Bürgermeister Sommer darauf, dass sich endlich der Tourismus gut entwickelt. Massive Zuwächse beschere beispielsweise der Radfernweg Berlin-Usedom. Bald soll es einen modernen Campingplatz am Wasser geben. Und die Stadt, der...


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