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Der Mutterkuchen ist kein Kuchen

An der Kinderuniversität der Charité kann man lernen, was Babys alles können

  • Von Ellen Wesemüller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Auch an der Charité gibt es seit Freitag eine Kinderuniversität. Bis Juni 2017 können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren hier den Geheimnissen des menschlichen Körpers auf den Grund gehen.

Zunächst einmal zur Terminologie. So sagt es Christoph Bührer nicht, der unten im Hörsaal 6 steht, er sagt: »Die Erwachsenen benutzen manchmal komische Wörter.« Erwachsene sind hier allerdings in der Minderheit: Auf den Plätzen sitzen rund 100 Kinder, zwischen acht und zwölf Jahren. Dass sie mitten in den Sommerferien kommen, heißt: Sie lernen gerne. Nur Erwachsene können leider nicht immer gut erklären. Anders Bührer, Professor für Neonatologie. Wieder so ein Wort: Er ist ein Arzt für Babys. Heute startet die Kinderuniversität der Charité mit ihrer ersten Vorlesung. Bührer sagt: »Eine Uni ist eine Schule für Erwachsene. Eine Vorlesung, das ist der Unterricht.«

Kinderunis gibt es in der Hauptstadt bereits: Die Humboldt-Universität hat eine, ebenso die Freie Universität. Und nun eben auch die Charité. »Nur für Medizin gab es noch keine Kinderuni. Dabei ist das ein perfektes Format, um etwas über den menschlichen Körper zu lernen«, sagt J...


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