Globaler Süden trifft Globalen Norden

In Montreal startet das Weltsozialforum / Kanadas Visapolitik schließt zahlreiche Aktivisten aus

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Francisco Marí hatte es schon im Vorfeld des Weltsozialforums befürchtet. Nun sieht sich der Mann vom evangelischen Entwicklungsdienst »Brot für die Welt« bestätigt: Nicht alle Aktivisten werden es zu dem am Dienstag in Montreal startenden Treffen der globalen Alternativen schaffen. Auch Hugo Braun vom Netzwerk Attac beklagt, dass »zahlreiche Persönlichkeiten aus Afrika und Asien von der Teilnahme ausgeschlossen« sind - wegen der restriktiven Visapolitik der kanadischen Regierung.

Dennoch sollen, das ist auch Brauns Hoffnung, »neue Impulse für den Kampf gegen die Armut und für mehr demokratische und soziale Rechte« vom diesjährigen Weltsozialforum ausgehen. Mit Kanada wurde erstmals ein entwickeltes Industrieland als Austragungsort ausgesucht. Montreal sei »gut geeignet für den Beweis, dass Armut nicht länger auf den Globalen Süden beschränkt ist«, sagt Braun.

»Der antikapitalistische Biss ist noch da«
Francisco Marí von »Brot für die Welt« über das Weltsozialforu...
»Der antikapitalistische Biss ist noch da«

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