Wikinger auf Rios Lagune

Am Wochenende machte starker Wind den Ruderkurs unbefahrbar, viele Athleten sind sauer

  • Von Andreas Morbach, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Rios olympischer Lagune ist Wassersport nur bedingt möglich. Vielen Athleten laufen die Boote mit Wasser voll.

Am Abend ist es dann wieder ganz ruhig in Rios olympischer Lagune. Die Sonne verschwindet gerade zwischen den beiden Bergen, die so sagenhaft schön geformt am nordwestlichen Ufer der Lagune aufragen. An der Regattastrecke neben der Lagoa Rodrigo de Freitas schieben entspannte Polizisten ihren Dienst, die freiwilligen Helfer richten alles her für den nächsten Tag - in der Hoffnung, dass hier dann wirklich Wassersport betrieben wird. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit bei den olympischen Ruderwettbewerben in Rio.

Der Auftakt auf dem wundervoll gelegenen Kurs mit seinem charmant hergerichteten Stadion ging jedenfalls böse daneben. Am Samstag kippten die Serben Milos Vasic und Nenad Bedik mit ihrem Boot um. Am Sonntag lief dem Deutschland-Achter im Training nach nur einer Runde das Boot mit Wasser voll. Die Wettkämpfe mussten wegen der fortgetriebenen Bojen, eines aufkommenden Sturms und später wegen Zeitknappheit abgesagt werden. Un...


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