Mit dem Smartphone auf den Friedhof

Wie in Aschersleben an Verstorbene und an die Geschichte der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts erinnert wird

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Um Grabfeldern mehr Öffentlichkeit und neue Möglichkeiten auf Friedhöfen zu schaffen, entwickelte man in Aschersleben (Sachsen-Anhalt) eine ungewöhnliche Erinnerungsform. Ein Rundgang vor Ort.

Eine schnelllebige Zeit verlangt nach schnellen Antworten - auf Neudeutsch auch Quick Response genannt oder kurz QR. Eine findige japanische Firma ersann dafür sogar ein App-System für Smartphones: den QR-Code. Eigentlich eher für Fertigungslogistik, Produktwerbung, mobile Fahrplanauskunft oder zum Markieren von Haustieren kreiert, eröffnet sich hierfür in jüngerer Zeit ein Feld, das nicht zwingend nach schnellen Antworten schreit: der Friedhof. Und doch finden sich bereits auf ersten Grabmalen jene markanten QR-Code-Strukturen, so in Köln, Oldenburg oder auch in Aschersleben.

Ging die Initiative dafür zunächst eher von Steinmetzen aus, die sich einen Originalitätsbonus versprechen, entstand in Aschersleben die Idee hierzu im kommunalen Bauwirtschaftshof. Denn dessen Leiter André Könnecke hat in der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts auch die Bestattungsfelder unter sich - seit der Wende ein einziges Zuschussgeschäft. Als er das Amt antrat...

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