Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Wenn Mikroorganismen auf Plastikpartikeln reisen

Alljährlich gelangen Millionen Tonnen an Kunststoffmüll ins Meer. Die Folgen für die Umwelt sind bislang kaum abzusehen. Von Thomas Isenburg

  • Von Thomas Isenburg
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Das 20. Jahrhundert war ohne Zweifel von der Chemieindustrie geprägt. Insbesondere die Kunststoffe sind heute allgegenwärtig. Waren es in den 50er Jahren nur wenige Millionen Tonnen pro Jahr, so werden heute weltweit etwa 280 Millionen Tonnen dieser Werkstoffe hergestellt. Der Grund: Geringes Gewicht, gute Formbarkeit und hohe Beständigkeit machen Produkte möglich, die sich aus anderen Materialien nicht oder nur schlecht herstellen lassen. War die Kunststoffkarosserie des DDR-Autos »Trabant« noch Anlass für Spott, finden sich heute auch in Luxuswagen viele Kunststoffteile.

Ihre Allgegenwart und Beständigkeit lässt Kunststoffe allerdings auch zum Umweltproblem werden. Dabei geht es nicht nur um ihre Herstellung aus fossilen Rohstoffen, sondern auch darum, was am Ende der Nutzung mit den Plastikprodukten passiert. Schätzungen von Ozeanografen gehen davon aus, dass bereits etwa 150 Millionen Tonnen in unseren Meeren gelandet sind. Ei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.