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In der Facebook-Gesellschaft

Etwa 1,4 Milliarden Menschen sind täglich in Mark Zuckerbergs Netzwerk aktiv. Unsere Erfahrungen verarbeiten wir zu »Likes«. Wo aber bleibt die Erkenntnis?

  • Von Wolfgang M. Schmitt
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Wir alle leben in der Facebook-Gesellschaft

Mit Mark Zuckerberg möchte man nicht befreundet sein. Zumindest kommt man zu diesem Schluss, wenn man David Finchers Film, »The Social Network«, über den Gründer von Facebook gesehen hat. Darin ignoriert der junge Zuckerberg jegliche Höflichkeitsformeln, ihn verschmähende Frauen verspottet er öffentlich auf seinem Online-Blog und als sein Netzwerk kurz vor dem globalen Durchbruch steht, trickst er Eduardo Saverin, seinen einzigen Freund und Geschäftspartner, aus. Saverins Firmenanteil schrumpfte durch eine ihm untergejubelte Vertragsklausel über Nacht von 30 auf 0,3 Prozent. Fincher zeigt Zuckerberg als genialischen Nerd und besessenen Außenseiter. Die Pointe seines Films ist, dass ausgerechnet dieser Mann eine Plattform erfindet, auf der sich Freunde miteinander vernetzen können. Wenngleich der Begriff Freundschaft sehr weit gefasst werden muss, da, wie der Mathematiker Stephen Wolfram ...


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