Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Weniger Kundgebungen gegen Flüchtlinge

Potsdam. Die Zahl rechtsextremer und fremdenfeindlicher Kundgebungen gegen die Flüchtlingspolitik ist in Brandenburg gegenüber Herbst 2015 leicht zurückgegangen. Während es 2016 in den ersten drei Monaten 79 rechte Veranstaltungen waren, registrierten die Behörden von April bis Ende Juni noch 53 Kundgebungen, teilte die Landesregierung auf eine Parlamentarische Anfrage der Linksfraktion mit. Darunter waren 32 von Rechtsextremen organisierte Kundgebungen, zudem gab es 19 andere Kampagnen und zwei Demonstrationen der AfD. Im letzten Quartal 2015 wurden 93 derartige Veranstaltungen registriert. Die Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (LINKE) warnte davor, den Rückgang überzubewerten. Zwar sei erneut ein leichter Rückgang rechter Aktivitäten zu verzeichnen, dennoch mache die Rechte in Brandenburg weiter mobil. »Vor allem das Thema Asyl stößt nach wie vor auf starkes Interesse, das von allen Akteuren der rechten Szene inklusive der AfD auch weiterhin für die Mobilisierung genutzt wird«, sagte sie. »Wir setzen weiterhin auf eine starke Zivilgesellschaft, die sich diesen Aktivitäten entgegen stellt.« dpa/nd Seite13

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln