Senat kündigt PeWoBe-Verträge

Nach Skandal-Mails löst Czaja Geschäftsverbindungen zu Asylheimbetreiber auf

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

An der Authentizität des E-Mailverkehrs besteht kein Zweifel. Die »BZ« und die »Bild« haben am Wochenende interne Mails von Mitarbeitern des Flüchtlingsheimbetreibers »Professionelle Wohn- & Betreuungsgesellschaft« (PeWoBe) veröffentlicht. Teile der zitierten Passagen waren von einer anonymen Quelle auch der Verwaltung von Sozialsenator Mario Czaja (CDU) zugespielt worden, der das Material umgehend an den Verfassungsschutz weiterleitete. »Ich war entsetzt, als ich die Auszüge aus den E-Mails gelesen habe«, sagte Czaja. Der Umgang des Flüchtlingsheimbetreibers und seines Anwaltes im Anschluss an die Veröffentlichungen brachten dann am Sonntagnachmittag das Fass zum Überlaufen: »Auch der derzeitige Umgang mit dem unsäglichen und aus meiner Sicht nicht erklärbaren und durch nichts zu entschuldigendem Mailaustausch macht deutlich, dass eine weitere Zusammenarbeit mit der PeWoBe nicht mehr möglich ist«, sagte Czaja.

In den veröffen...


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