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Asylheimbetreiber in Berlin gekündigt

Senat reagiert auf Mail-Skandal

Berlin. Der Berliner Senat hat am Sonntag dem Betreiber mehrerer Flüchtlingsunterkünfte fristlos gekündigt. »Die Zusammenarbeit mit der PeWoBe hat sich zunehmend immer schwieriger dargestellt«, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales mit. Zuvor hatte unter anderem eine Hilfsinitiative Vorwürfe zu einem Heim der PeWoBe erhoben. Am Samstag hatten »BZ« und »Bild« zudem einen Mailverkehr von Angestellten veröffentlicht, in dem diese von den Bewohnern als »maximal Pigmentierte« sowie über die Anschaffung einer »Kinderguillotine« und eines großvolumigen Krematoriums sprechen.

Der Senat begründet die Kündigung in einer Erklärung mit Hinweisen zu Qualitätsmängeln und dem Umgang des Betreibers damit. »Auch der derzeitige Umgang mit dem unsäglichen und aus meiner Sicht nicht erklärbaren und durch nichts zu entschuldigendem Mailaustausch macht deutlich, dass eine weitere Zusammenarbeit mit der PeWoBe nicht mehr möglich ist«, sagte Sozialsenator Mario Czaja (CDU). mkr Seite 11

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