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Von der Sensibilisierung der Sinne

Gerhard Rommels Bronzeplastiken von Mensch und Tier in einer Gedenkausstellung

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor zwei Jahren ist der Bildhauer Gerhard Rommel 80-jährig in Gransee gestorben. Aus dem Nachlass des Künstlers zeigt jetzt der Kunsthandel Dr. Wilfried Karger in einer sehenswerten Kabinettausstellung 33 Bronzen aus den Jahren 1958 bis 2009: weibliche Akte, Figuren und Porträts, Mutter-Kind-Darstellungen, Sport und Spiel, einheimische und fremdländische Tiere. Sie stellen sozusagen die andere, »intime« Seite gegenüber dem durch sein öffentliches Auftragswerk zu DDR-Zeiten bekannten Künstlers dar. Rommel, einst Schüler bei Heinrich Drake, Herwarth Balden und auch Fritz Cremer, hat zeitlebens am figürlichen Gestalten festgehalten, mit handwerklich soliden Mitteln und klassischen Formvorstellungen, aber - die ausgestellten Arbeiten beweisen es - sinnliche Frische, Vitalität des Leiblichen vermittelnd. In ihnen waltet auch etwas Herbes, ein leiser Hauch von Traurigkeit, ein Gefühl für die Verletzlichkeit des Menschen - und eine Portion mo...


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