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Privatisierung von Baschneft gestoppt

Moskau. Die russische Regierung hat überraschend die Privatisierung des Ölkonzerns Baschneft gestoppt. Der Verkauf des staatlichen Anteils sei verschoben, teilte das Wirtschaftsministerium in Moskau am Mittwoch mit. Medienberichten zufolge traf Regierungschef Dmitri Medwedew die Entscheidung in Abstimmung mit Präsident Wladimir Putin. Laut »Kommersant« wurde der Verkauf vermutlich aus politischen Gründen gestoppt. Der russische Staat will sich derzeit von Beteiligungen an mehreren Unternehmen trennen, um finanzielle Ausfälle durch den Sturz des Ölpreises aufzufangen. Sein Anteil an Baschneft wird auf rund 300 Milliarden Rubel (mehr als vier Milliarden Euro) geschätzt. AFP/nd

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