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Bayerns Bauern und ihr Melkroboter-Dilemma

Viele Höfe haben zu wenig Kühe, damit sich ein vollautomatischer Helfer lohnt - doch soll man deshalb aufstocken?

  • Von Carsten Hoefer, München
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kein krummer Rücken mehr, kein Aufstehen zu nachtschlafender Zeit. Für viele Milchbauern bedeutet die Digitalisierung einen Gewinn an Lebensqualität. Denn computergesteuerte Melkroboter erleichtern die Arbeit ganz erheblich. Doch die vollautomatischen Helfer kosten viel Geld - und etliche Landwirte stehen vor der Wahl, ob sie sich die teure Investition in einen digitalen Kuhstall überhaupt noch leisten können oder wollen.

Der Melkroboter ist ein Multitalent: Die Kühe gehen allein in den Melkstand - angelockt vom Kraftfutter, das der Roboter serviert. Der Roboterarm setzt das sensorgesteuerte Melkgeschirr automatisch an, er reinigt die Zitzen. Der Computer misst die Milchleistung der Kühe und stellt fest, wenn etwas nicht stimmt. Er merkt auch, wenn eine Kuh nicht zum Melken erscheint, und schickt eine Meldung zum Bauern.

Wer den Melkroboter also hat, der hat in mehrfacher Hinsicht durchaus einen Vorteil. »Der Lebensrhythmus wird nicht me...


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