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Der Una-Vater

Im Kino: »Captain Fantastic« von Matt Ross porträtiert eine linke Aussteigerfamilie

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es gibt in den USA unterschiedlichste Gruppen, die den Staat verachten. Da sind die von Milliardärs-PR verführten Anhänger der Teaparty, die für ihre Finanziers die Befreiung von Regeln und Steuern fordern. Da sind die evangelikalen Bet-Brüder und - Schwestern, die nicht nur zu staatlichen Bildungsinhalten ihre wilden Ideen haben. Da sind rechtextreme Milizen, die waffenstarrende Fantasiereiche unter der Südstaatenflagge gründen und die ihren Kindern zuraunen: »Hier wird sich nie etwas ändern, da können die Hippies in Washington machen, was sie wollen.« Und dann sind da noch die linken Aussteiger, die die Idee eines gut ausgestatteten und fürsorgenden Staates eigentlich verteidigen, sich aber frustriert vom real existierenden US-Zustand abgewendet haben: Weil sie nicht möchten, dass von ihren Steuern ferne Kriege finanziert werden, oder dass ihre Kinder in der Schule einer neoliberalen Gehirnwäsche unterzogen werden. Einen solchen link...


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