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Rollt die Rückreisewelle?

IS-Kämpfer aus Westeuropa wollen heim, dem BND will sich angeblich niemand andienen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Tarik S. ist 22 Jahre alt, Deutscher. Der Generalbundesanwalt hat ihn zu Wochenbeginn vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf angeklagt. Zur Last gelegt werden ihm die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, das Vorbereiten einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, das Kriegswaffenkontrollgesetz spielte ein Rolle, er soll gegen die Totenruhe verstoßen und noch so einiges mehr auf dem Kerbholz haben.

Tarik S. ist einer jener jungen Männer, die aus Deutschland via Türkei ausgereist sind, um sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen. Damit war er Teil einer großen Welle von Freiwilligen, die nach der Ausrufung des Kalifats in die Kriegsgebiete schwappte. Derzeit liege man bei rund 720 Personen, die nach Syrien und Irak ausgereist sind, weiß Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Andere Regierungskreise wissen von 760 allein bis Ende 2015. Nur ein Viertel habe die türkische Staatsbürgerschaft oder wa...


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