Beißender Gestank in Berlin: Großfeuer in Lichtenberg

Lagerhalle und Autowerkstatt zerstört / Feuerwehr: Starker Rauch - aber keine Gefahr für die Bevölkerung

Berlin. Guten Morgen Berlin, es stinkt ihnen. Kein Wunder: Der halbe Ostteil der Hauptstadt lag am frühen Morgen unter einer beißenden Dunstglocke. Der Grund – eine Autowerkstatt und eine 2000 Quadratmeter große Lagerhalle sind in Berlin-Lichtenberg am frühen Freitagmorgen niedergebrannt. Verletzt wurde laut Feuerwehr niemand. Seit 3 Uhr haben rund 70 Feuerwehrleute die Flammen gelöscht. Nach etwa vier Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Die Lösch- und Aufräumarbeiten werden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers auf dem Areal in der Straße Am Wasserwerk aber den ganzen Tag dauern. »Es ist ein wirklich großer Brand, der uns noch lange in Atem halten wird«, sagte er bereits am frühen Morgen.

Die Brandursache ist ungeklärt. Da die Reste des Gebäudes einsturzgefährdet sind, kann es vorerst auch nicht betreten werden. Deshalb konnte die Feuerwehr nur von außen löschen. Die Polizei rechnet damit, dass frühestens am Mittag eine Untersuchung der Brandursachen beginnen kann. Was in der Halle gelagert wurde, ist bisher nicht bekannt.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr nicht. Es entstand zwar starker Rauch, aber in der Nachbarschaft gibt es keine Wohnungen. Während des Großeinsatzes der Feuerwehr wurde die Straße Am Wasserwerk zwischen Reinhardsbrunner Straße und Herzbergstraße gesperrt. Das benachbarte vietnamesische Einkaufszentrum Dong Xuan war von dem Brand nicht betroffen. Dort war am 11. Mai eine 600 Quadratmeter große Halle durch ein Feuer zerstört worden. Dieser Brand war durch Funkenflug entstanden, also nicht absichtlich gelegt worden. dpa/nd

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