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Leser laufen durch den Grunewald

Ziel der nd-Herbstwanderung am 18. September ist der »Alte Krug« in Dahlem

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

»Ich bin Andreas«, stellt sich ein Wanderfreund unseres nd-Wanderleiters Gerhard Wagner per Handschlag vor. »Ich auch«, antworte ich. Überpünktlich, 15 Minuten vor der Zeit, haben wir uns an einem heißen Tag im Juli am S-Bahnhof Grunewald getroffen, um die Strecke der nd-Herbstwanderung abzulaufen, die Entfernungen auszumessen. Mein Namensvetter Andreas hat die geeignete GPS-Technik dabei. Rund 15 Kilometer müsste die lange Strecke betragen, sagt Gerhard.

Am Sonntag, 18. September, ist in Berlin Abgeordnetenhauswahl - und nd-Herbstwanderung. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Wahltag und ein Wandertermin zusammenfallen. Für Berliner, die wählen und mitwandern möchten, bietet sich die bequeme Briefwahl an.

Startpunkt der mittlerweile 96. Wanderung ist von 8 bis 11 Uhr der S-Bahnhof Grunewald. Die Start- und Wanderkarten gibt es wie immer kostenlos. Ziel ist der »Alte Krug«, Königin-Luise-Straße 52, in Dahlem. Der liegt nur 180 Meter vom U-Bahnhof Dahlem-Dorf entfernt. Die beiden Strecken, die zur Auswahl stehen sind sieben beziehungsweise knapp 15 Kilometer lang. Sie führen fast komplett durch den Grunewald. Nur ganz zum Schluss geht es rund 950 Meter auf dem Fußweg der Königin-Luise-Straße entlang. Ein kleines Stück auf einem Bürgersteig ist auch zu laufen, wenn es im Tunnel unter der Autobahn A 115 hindurchgeht in Richtung des Steffi-Graf-Stadions des Tennisclubs. Ansonsten geht es jedoch immer herrlich durchs Grüne, wobei die Strecke den malerischen Hundekehlesee und den ausgedehnten Grunewaldsee streift. Vorbei geht es auch am Jagdschloss Grunewald.

Die Wanderwege sind in einem guten Zustand. Es geht aber zuweilen leicht bergauf oder bergab, und es gibt einige wenige sandige Stellen, so dass die Strecke leider nicht für Rollstuhlfahrer zu empfehlen ist. Bänke zum Ausruhen sind unterwegs einige zu finden, auf der langen Strecke gibt es sogar einen Brunnen, der Trinkwasser spendet.

Für meine Wanderkollegen sind die 15 Kilometer gar nichts: Normalerweise legen sie viel längere Strecken zurück. Am Ziel, im Biergarten, genehmige ich mir ein appetitliches Stück Käsekuchen. Bevor wir einkehren, hat Gerhard noch eine Frage: »Wie viele Kilometer waren es genau?« Namensvetter Andreas wirft einen Blick auf Handy und Uhr. Er stellt fest: »14,6 Kilometer.«

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