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Gegen den Rassismus der »besorgten Bürger« und der Mitte

Eine Demonstration erinnerte an die fremdenfeindlichen Krawalle vom August 2015

  • Von Max Zeising, Heidenau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Petra Köpping ist eine Politikerin, der eine antirassistische Grundhaltung sicher nicht abzusprechen ist. Die sächsische Integrationsministerin (SPD) kämpft für die Teilhabe von Geflüchteten, indem sie von der Bundesregierung mehr Integrationskurse fordert. Zudem rief sie eine Bierdeckelkampagne ins Leben, um rechten Umtrieben an Stammtischen zu begegnen. Als zwei homosexuelle Syrer im Flüchtlingsheim schikaniert wurden, nahm Köpping sie kurzerhand auf - und zeigte ihren verdutzten Kabinettskollegen, wie Willkommenskultur funktioniert. Folgerichtig reiste Köpping am Sonntag nach Heidenau. Zum ersten Jahrestag der Ausschreitungen in der ostsächsischen Kleinstadt - am 21. August 2015 versuchten Hooligans und Neonazis, die Zufahrt zum Asylbewerberheim zu blockieren - traf sich die Sozialdemokratin am Mittag mit ihrem Kollegen von der Union, dem Heidenauer Bürgermeister Jürgen Opitz, und stand der Presse Rede und Antwort. Auf der antifasch...


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