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Die Geigen gehen, der Zaun bleibt

Am Sonntag enden die Bayreuther Festspiele

  • Von Britta Schultejans und 
Sophie Rohrmeier, Bayreuth
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Bayreuther Festspiele 2016 werden ihre Spuren hinterlassen auf dem Grünen Hügel - aber womöglich anders, als es dem einen oder anderen Wagnerianer lieb ist. Denn der beeindruckende Zaun, in diesem Jahr aus Angst vor Terror um das Festspielhaus gezogen, wird bleiben. »Es wird weiterhin einen Zaun geben, und die Tore werden geschlossen sein«, sagt Festspiel-Geschäftsführer Holger von Berg. Hätte Oswald Georg Bauer nicht schon zu dieser Saison seine 1500 Seiten umfassende und fast acht Kilo schwere »Geschichte der Bayreuther Festspiele« vorgelegt, er hätte sie um ein Kapitel erweitern müssen.

Die Angst vor Terror, die Anschläge von Würzburg und Ansbach und der Amoklauf von München hatten den Beginn der Festspiele überschattet: kein roter Teppich, kein Staatsempfang, Politiker sagten ab. »Wir hatten am Anfang sehr viele Absagen«, sagt der Direktor des Hotels »Rheingold«, Achim Porsch. In seinem Haus sollten die Mitglieder der bayerisch...


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