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ANC erodiert in Südafrikas Städten

Regierungspartei verliert erstmals nach dem Ende der Apartheid Kontrolle in Johannesburg

  • Von Christian Selz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Debakel für Südafrikas Regierungspartei African National Congress (ANC) ist perfekt. Seit Montagabend ist erstmals ein Kandidat der Oppositionspartei Democratic Alliance (DA) zum Bürgermeister von Johannesburg gewählt worden. Die größte Metropole des Landes war seit dem Ende der Apartheid 1994 fest in den Händen des ANC. Bei den jüngsten Kommunalwahlen am 3. August erreichte die Partei aber nur noch 45 Prozent der Stimmen. Die DA, mit 38 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft, konnte ihren Kandidaten Herman Mashaba nun mithilfe der Economic Freedom Fighters (EFF) ins Amt hieven. In Südafrika ist damit nach über 20 Jahren absoluter ANC-Mehrheiten das Zeitalter der Koalitionen angebrochen - und die scheinen schon zu Beginn mehr als wackelig.

Genau genommen existiert in Johannesburg nämlich gar keine Koalition zwischen DA und EFF - ebenso wenig wie in der Metropolregion Tshwane mit der Hauptstadt Pretoria. In beiden Kommunen ste...


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