Polnische und deutsche Antifaschisten vereinigt gegen Nazis

Deutsche, Polen und Flüchtlinge wehrten sich in Frankfurt (Oder) gegen rechten Aufmarsch

  • Von Henry-Martin Klemt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Luftschlangen, Seifenblasen, Faschingshütchen und Konfetti bekam Frankfurt (Oder) am Wochenende zu sehen, aber auch eine Gruselparty unter den Fahnen von Kaiserreich und Republik sowie denen der rechtsextremistischen Splitterpartei »Der III. Weg«.

Der Samstagnachmittag begann in der Oderstadt mit einer antifaschistischen Straßenparade, an der zumeist junge Leute teilnahmen, darunter eine Trommlergruppe von Flüchtlingen. Mit dabei waren auch die Landtagsabgeordneten René Wilke und Andrea Johlige, Claudia Sprengel vom Parteivorstand und der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord (alle LINKE). »Man sollte immer da sein, wenn in Frankfurt Nazis aufmarschieren und Antifaschisten dagegen halten. Ich sehe das als eine dauerhafte Verpflichtung«, sagte Thomas Nord dem »neuen deutschland«.

Der Mitinitiator der Straßenparade, Markus Fett, verwies darauf, dass es bis Ende Juli mehr rassistische Angriffe in Frankfurt (Oder) gab, als im gesamte...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.