Werbung

Fall Gina-Lisa: Justizministerium weist Vorwürfe zurück

Berlin. Das Bundesjustizministerium hat Kritik von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an Ressortchef Heiko Maas (SPD) im Fall Gina-Lisa Lohfink zurückgewiesen. »Wir und der Minister haben sich selbstverständlich niemals zu irgendeinem laufenden Verfahren geäußert«, sagte ein Sprecher von Maas am Montag in Berlin. Schäuble hatte einem unwidersprochenem Bericht zufolge das Verhalten von Maas in dem Fall des Models im CDU-Präsidium kritisiert und dem Minister den Rücktritt nahegelegt. Der Vorwurf lautet: Maas habe sich im Juni mit Äußerungen zum Sexualrecht in das laufende Strafverfahren eingeschaltet. Ein Sprecher Schäubles sprach von »angeblichen Äußerungen« Schäubles, die er nicht kommentieren wolle. Maas hatte sich im Juni in zeitlichem Zusammenhang zum Fall Lohfink für ein härteres Sexualstrafrecht ausgesprochen. Lohfink wurde inzwischen zu 20 000 Euro Geldstrafe verurteilt, weil sie zwei Männer - nach Überzeugung der Richter zu Unrecht - der Vergewaltigung beschuldigt hatte. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!