Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

In den rot-roten Sternen

Die Linkspartei stünde für eine Koalition im Nordosten bereit. Die Debatte darüber hat bereits begonnen

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es ist schon eine Pointe: Da erlebt die Linkspartei im Nordosten eine schwere Wahlniederlage - und wird tags darauf dennoch als potenzieller Regierungspartner gehandelt. Zu den nicht gerade einfachen Diskussionen über ihre Strategie werden nun also noch die über die Bündnisfrage kommen. In Wahrheit haben sie längst begonnen.

Noch bevor Spitzenkandidat Helmut Holter am Montag in Berlin erklärte, »wir haben beschlossen, dass wir für eine Regierungsbeteiligung zur Verfügung stehen«, hatten sich andere LINKE skeptischer geäußert. Schon am Wahlabend wurde in Sozialen Netzwerken debattiert, ob es nicht gerade die Koalitionsofferten im Wahlkampf gewesen seien, die Zustimmung gekostet haben.

Das sieht Holter natürlich anders. »Die LINKE wird zum Nulltarif nicht zu haben sein«, sagte er. Am Montagabend wollte noch der Landesvorstand über die Regierungsfrage beraten. Es wird erwartet, dass sich auch die SPD-Landesspitze für Sondierungsgespräche m...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.