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Millionen-Schäden durch Vandalismus

Zerkratzte Scheiben, Graffiti und aufgeschlitzte Sitze: Vandalismus in Bussen und Bahnen hat im vergangenen Jahr Kosten von rund elf Millionen Euro verursacht - sieben Millionen Euro bei der S-Bahn und 4,2 Millionen Euro bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage der CDU hervor. Auf den Kosten bleiben die Unternehmen in der Regel sitzen. So treibt die BVG jährlich rund 20 000 Euro Schadenersatz ein. 2015 wurden 105 Täter verurteilt. Die Zahl der Angriffe auf Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen geht zurück. Bei der BVG waren es 2013 noch 944, im vergangenen Jahr 642. Bei der S-Bahn gab es im selben Zeitraum einen Rückgang von 183 auf 156 Fälle. Die BVG in den vergangenen Jahren die Videoüberwachung in Fahrzeugen und Bahnhöfen deutlich ausgebaut. Zugleich griffen Ermittlungsbehörden häufiger auf BVG-Material zurück. Im vergangenen Jahr gab es dazu 7051 Anfragen, nahezu doppelt so viele wie fünf Jahre zuvor. Auch die S-Bahn will die Video-Überwachung ausbauen. dpa/nd

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