Kolumbiens Dominanz in Spanien

Nur der Brite Chris Froome kann mit Nairo Quintana und Esteban Chaves mithalten

  • Von Tom Mustroph, Madrid
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kolumbiens Staatspräsident Juan Manuel Santos kam an diesem Wochenende aus dem Glückwunschmodus gar nicht mehr heraus. Gleich zwei wahrscheinlichen Podiumsbesetzern der Spanienrundfahrt durfte er gratulieren und auch noch dem Etappenzweiten der letzten Bergetappe der Rundfahrt. Nairo Quintana bezwang im Bergsprint auf dem Alto de Aitana seinen Hauptrivalen Chris Froome und sicherte sich damit seinen ersten Gesamterfolg der Vuelta. Auf der letzten Etappe am Sonntag greifen sich Klassementfahrer der Tradition gemäß nicht mehr an.

Neben ihn auf das Podium schaffte es mit Esteban Chaves ein weiterer Landsmann. Der Orica-Profi, bereits Giro d’Italia-Zweiter dieses Jahres, bezwang dank einer bravourösen Sololeistung auf dem 21 km langen Schlussanstieg noch Alberto Contador und schnappte dem Spanier den schon sicher geglaubten dritten Gesamtrang um die Winzigkeit von 13 Sekunden weg. Den kolumbianischen Glückstag machte Darwin Atapuma perfekt...


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