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Linke protestieren gegen modulare Asylheime

Initiative »Wohnraum für Alle« fordert eine gute und bezahlbare Unterbringung

  • Von Philip Zeitner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Guter und bezahlbarer Wohnraum ist knapp und wird immer seltener. Die Mieten steigen seit Jahren beispiellos, alteingesessene BerlinerInnen werden aus ihrem Kiez gedrängt, neu Zugezogene finden kaum eine Bleibe. Das gilt erst recht für Geflüchtete, die auf der Suche nach einer sicheren Zukunft in die Hauptstadt gekommen sind. Doch an manchen Orten gibt es sie noch: unbebaute Flächen, die für Wohnraum geeignet wären.

Am Rand einer von Stacheldraht umzäunten Grünfläche an der Franz-Künstler-Straße in Kreuzberg trafen sich Mittwochabend etwa 50 Interessierte und informierten sich über die geplante Nutzung des Grüns. Hier soll bald eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) entstehen. Zur Veranschaulichung haben die VeranstalterInnen auf dem Boden den Grundriss mit Absperrband ausgelegt, wie er aus der bisher bekannten Planung hervorgeht. Zwei Schlafzimmer mit je zwei Betten grenzen an einen Wohnraum samt Küche.

Gegen die MUFs regt sic...


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