Massenschlägerei und taktische Winkelzüge

Beim Start der 23. DEL-Saison lieferten sich Krefeld und Titelfavorit Mannheim nach Schlusspfiff Boxeinlagen und kassierten 184 Strafminuten

  • Von Jürgen Holz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der unrühmliche Höhepunkt des DEL-Saisonstarts war zweifellos die wilde Massenschlägerei in Krefeld, wo die Pinguine auf den Titelmitfavoriten und siebenfachen Champion Adler Mannheim trafen. Insgesamt wurden von den Schiedsrichtern 184 Strafminuten, darunter sechs Spieldauerdisziplinarstrafen, verhängt.

Unmittelbar nach Ende des Spiels, das Krefeld 4:3 gewonnen hatte, waren die Spieler aufeinander losgegangen. Die Krefelder Daniel Pietta, Marcel Müller und Mike Mieszkowski sowie die Mannheimer Garrett Festerling, Daniel Richmond und David Wolf waren die Hauptbeteiligten bei den Boxeinlagen fast ohne Ende. Mannheims Neuzugang Garrett Festerling zog sich dabei eine Oberkörper- und Fußverletzung zu, so dass er voraussichtlich sechs Wochen ausfällt, teilte der Verein am Sonntag mit.

Beide Trainer, Franz-David Fritzmeier auf Krefelder und Sean Simpson auf Mannheimer Seite, ließen es leider an den nötigen deutlichen Worten vermissen. »Das ge...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.