Rot-grün-rote Feierlaune

Progressives Lager verteidigt Potenzial / CDU räumt Niederlage ein / FDP und AfD drin

  • Von Maria Jordan, Nicolas Šustr,
Johanna Treblin und Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es spielt Partymusik - dann bittet der SPD-Spitzenkandidat Michael Müller unter dem Jubel der Genossen den Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel auf die Bühne in der Columbiahalle. »Wir haben unser Wahlziel erreicht und sind stärkste Kraft geblieben«, sagt Müller. Und: »Wir werden weiter den Regierenden Bürgermeister stellen.« Dem Spitzenkandidaten und SPD-Landeschef ist anzusehen, dass ihm trotz des schlechten Ergebnisses für seine Sozialdemokraten von um 23 Prozent eine große Last vom Herzen gefallen ist. Das Ergebnis sei Ansporn, so Müller, es in Zukunft besser zu machen. Im Wahlkampf habe man auf die richtigen Themen gesetzt: Mieten, Bildung und Arbeit. Ärgerlich ist laut Müller allenfalls das Ergebnis der rechtspopulistischen AfD, die mit über zwölf Prozent ins Abgeordnetenhaus einziehen wird.

Dass die AfD nicht so stark in Berlin geworden ist, wie in den letzten Umfragen vorhergesagt, sorgt auch bei der Linkspartei-Feier im Rosi's in ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.