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Die »neuen Wähler« und das Gesicht der Linkspartei

Auch Gründe für die Wahlentscheidung für die LINKE haben sich verändert - fast alle ihre Wähler wollen, dass sie regiert

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bernd Riexinger sieht die Partei schon »als Sieger ins neue Jahr« ziehen. Und Katja Kipping will im Zuwachs von Berlin mehr als »ein lokales Ausrufezeichen« sehen. Die Spitze der LINKEN freut sich – und dafür gibt es durchaus Gründe.

Wenn die Partei künftig über die Ausrichtung von Wahlkämpfen, über Fragen der richtigen Personalisierung ihrer Politik und über deren Schwerpunkte diskutiert, wird immer jemand auf Berlin zeigen. Zu Recht.

In dem Zyklus, der unter dem Einfluss des AfD-Aufstiegs steht, also seit den Wahlen von Sachsen und Brandenburg 2014, hat die Linkspartei immerzu an prozentualem Boden verloren, zuletzt in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und im Nordosten. Nur Thüringen fiel positiv heraus – auch dort unter dem Eindruck einer realistischen rot-rot-grünen Wechseloption.

Hinzu kommt: Der Landesverband hat bereits hinter sich, was andere gern aus der Ferne kommentieren: Hier wurde schon einm...


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