UNO hält Angriff auf Konvoi bei Aleppo für Kriegsverbrechen

Lkws mit Hilfslieferungen aus der Luft bombardiert / Syrische Armee hatte Waffenruhe zuvor aufgekündigt / USA machen Russland verantwortlich

New York. Die Vereinten Nationen haben mit Abscheu und Fassungslosigkeit auf den tödlichen Luftangriff auf einen von ihr organisierten Hilfskonvoi in Syrien reagiert. Sollte sich der Angriff vorsätzlich gegen die Helfer gerichtet haben, »dann läuft dies auf ein Kriegsverbrechen hinaus«, sagte der Chef der UN-Hilfseinsätze, Stephen O'Brien, am Montag in New York. Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, brachte seine »enorme Empörung« über den Vorfall zum Ausdruck.

Die UN-Vertreter betonten, dass der Konvoi der Lkws mit Hilfsgütern für die Region Aleppo in intensiven Verhandlungen mit den dortigen Kriegsparteien vorbereitet worden und klar als humanitärer Transport gekennzeichnet gewesen sei. Es gebe »keine Erklärung und keine Entschuldigung, keinen Grund und keine Rechtfertigung dafür, Krieg gegen tapfere und selbstlose humanitäre Helfer zu führen«, sagte O'Brien. Er forderte eine Untersuchung.

Die USA richteten ...

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