Tobias Riegel 21.09.2016 / Kultur

Kein Pardon von der »Post«

Snowden und die Presse

Der Kinostart von Oliver Stones »Snowden« hat in den USA hektische mediale Betriebsamkeit ausgelöst - auch jenseits der überwiegend positiven Filmkritiken. So gibt es aktuell eine große Debatte darüber, ob der mutige Informant eine Begnadigung verdient hat. »Pardon Snowden« ist das Motto einer Initiative von Amnesty International und der American Civil Liberties Union (ACLU), der sich zahlreiche prominente Künstler, Intellektuelle, Politiker angeschlossen haben - und Medienunternehmen: Mit der »New York Times«, dem »Intercept« und dem britischen »Guardian« unterstützen drei der vier Medien, die von Snowdens Mut am meisten profitiert haben, die Kampagne für dessen Begnadigung. Der vierte Nutznießer, die »Washington Post«, fällt Edward Snowden dagegen bösartig und heuchlerisch in den Rücken.

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