Lilian-Astrid Geese 22.09.2016 / Kultur

Literatur oder Hype?

Am Sonnabend erscheint das Buch zum Theaterstück »Harry Potter und das verwunschene Kind« auf Deutsch

Potter jr. vor der Fassade – nein, nicht von Hogwarts, sondern – des Londoner Palace Theaters.

Irgendwann, 1997 war es wohl, erzählte mir ein Freund, er habe bei einer Lesung mit einer englischen Autorin gedolmetscht. Sie sei ein Newcomer in der Literaturszene, offenbar Hausfrau und Mutter, und habe ein total geniales Kinderbuch geschrieben, das auch Erwachsenen Spaß mache. Fantasy, aber anders als alles, was bis dahin in diesem Genre erschienen sei. Die große Unbekannte von damals war J. K. Rowling. Das mir nachdrücklich empfohlene Buch hieß »Harry Potter und der Stein der Weisen«, und ich verschlang es, wie bald auch meine Tochter und Millionen anderer begeisterter Leserinnen und Leser weltweit. Ebenso die folgenden sechs Bände. Als treue Fans sahen wir auch alle Filme, wenngleich ich diese zum Teil zu reißerisch und für eher junge Zielgruppen zum Teil auch recht brutal fand.

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