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Diskursverzerrer Krawalltalk

Was der Fernsehjournalist und Philosoph Gert Scobel vom Vorwurf der Lügenpresse hält

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es gibt Krawallformate wie Anne Will und Hart aber Fair, die zwar für sich den Anspruch erheben, eine öffentliche Debatte mit den Mitteln des Polittalks zu begleiten, doch in ihrer Wirkung auf den Zuschauer unterscheiden sich die genannten Sendungen nur geringfügig von der fiesen 90er-Jahre-Privatfernsehenschwester, dem Daily Talk: Mattscheibe an, eigene Meinung bestätigen und das Resthirn abschalten. Und dann gibt es Fernsehsendungen wie scobel. Versteckt auf dem Kultursender 3sat, zeigt der Fernsehjournalist Gert Scobel, was TV-Talks leisten könnten, wenn die Gäste nicht nach dem Maßstab ihres Lungenvolumens ausgewählt würden, sondern danach, ob sie zu einem Thema etwas beitragen, das dem Diskurs nutzt.

Scobel kommt dabei sein Studium der Philosophie zugute: Er fragt, weil er hinterfragen will und nicht nur als Stichwortgeber den nächsten medialen Eklat losbricht. Selbstreflexion statt Starren auf die Quote, auch die eigene Roll...


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