Ökotopia im Glaspalast

Vor 25 Jahren wurde das Projekt »Biosphere 2« gestartet. Doch der Versuchslauf für das autarke Überleben auf fremden Planeten scheiterte. Von Martin Koch

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Angesichts der sich häufenden ökologischen Katastrophen auf der Erde hat die Vision einer kosmischen Auswanderung des Menschen neuen Auftrieb erhalten. Als mögliches Ziel einer solchen Migration gilt der Mars. Er liegt relativ nahe bei der Erde und besitzt eine feste Oberfläche. Andere Planeten des Sonnensystems sind entweder zu heiß, auf der Venus zum Beispiel beträgt die maximale Temperatur 497 °C, oder es sind eiskalte Gasriesen wie Jupiter und Saturn.

Gleichwohl herrschen auch auf dem Mars lebensfeindliche Bedingungen. Das heißt: Um unseren Nachbarplaneten langfristig besiedeln zu können, wären Menschen gezwungen, sich dort eine künstliche Biosphäre bzw. ein geschlossenes Ökosystem zu schaffen, das sich selbst zu erhalten vermag.

Doch wie realistisch ist ein solches Vorhaben? Und können Menschen auf so engem Raum überhaupt einvernehmlich zusammenleben? Vor 25 Jahren wurde dazu erstmals ein Modellexperiment gestartet. Am 2...

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