Geschichte eines Phänomens

Bildungsrauschen

Das Denken beschäftigt die Menschheit seit jeher. Doch erst seit kürzerem wird dieses Phänomen im Deutschen mit dem Wort »Intelligenz« verknüpft. Es stammt aus dem 18. Jahrhundert und bedeutete damals soviel wie »gute Auffassungsgabe, Klugheit, Verstand«. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde unter Intelligenz auch die »soziale Schicht der geistig Schaffenden« verstanden. Entlehnt wurde der Begriff aus dem Lateinischen »intelligentia«, worunter man »Einsicht, Erkenntnis, Verständnis, Verstand« versteht. (Wolfgang Pfeifer, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen). Offensichtlich veränderte sich die Bedeutung des Wortes mit seiner Entlehnung. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird es heute für die Fähigkeit benutzt, gute Lösungen von Problemen zu finden oder als Zuschreibung für eine Person. Oftmals ist die Verwendung des Begriffs mit einer Erwartungshaltung gegenüber Kindern verbunden, deren Schulleistungen als Abbild von Intelligenz interpretiert werden.

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