Peter Dietrich 24.09.2016 / Politik

Ein Veteran wird reanimiert

Baden-Württemberg: Wie Esslinger Enthusiasten einen historischen Obus wiederbeleben

»Was steht denn da im Weg?« So fragte sich Harald Boog, als er 2012 als Technischer Werkleiter zum Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) kam. Doch als seine Tochter den Obus 22 zu Gesicht bekam, meinte sie gleich: »Papa, das ist dein tollster Bus.« Wäre er zu restaurieren? Viel Geld, das war Boog klar, könnte der SVE dafür nicht beisteuern. Aber immerhin Fachwissen und ehrenamtliche Arbeit von Mitarbeitern.

Als dieser Bus 1962 in Dienst ging, war er der siebte und letzte einer damals modernen Serie, die sich bestens bewährt hat. Gebaut wurde er von den Henschel-Werken in Kassel, die Elektrik stammte von Kiepe Elektrik und BBC. heute hat Obus 22 mehr als 1,4 Millionen Kilometer auf dem Tacho. Bis 1969 hatte er hinten einen Schaffnerplatz, der später ein beliebter Kindersitz war. 1986 endete der Regeleinsatz des Busses endgültig, als letzter seiner Serie. Es gab weiterhin Mietsonderfahrten, beim Bürgerfest beherbergte Obus 22 vor de...

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