Ein Studium kann nicht schaden

Es mangelt in Brandenburg an Handwerkslehrlingen, aber es gibt nicht zu viele Akademiker

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Brandenburg gab es zuletzt nur noch 19 650 Schulabgänger. Das waren nicht einmal halb so viele wie 1990 und die Hälfte von ihnen wollte studieren. Das Handwerk hat zunehmend Schwierigkeiten, Lehrlinge zu finden, insbesondere für Berufe wie Bäcker und Fleischer. Von knapp 3000 in diesem Jahr angebotenen Lehrstellen im Handwerk sind aktuell 951 nicht besetzt.

Handwerkskammerpräsident Robert Wüst ist der Meinung: »Brandenburg braucht nicht nur Absolventen von Hoch- und Fachschulenoder gar eine wachsende Zahl von Studienabbrechern.« Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, äußert, ein großer Teil der Studenten gehöre leistungsmäßig gar nicht an eine Universität. Dagegen sagt die Landtagsabgeordnete Isabelle Vandré (LINKE): »Ich finde die Debatte, es machen zu viele Abitur, ziemlich verquer.« Seit den 1970er Jahren gebe es in der Bundesrepublik das Problem, dass zu wenige Arbeiterkinder studieren. »Jetzt wollen sie, und da sollt...

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