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Waffenkurier legt Geständnis ab

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München. Ein mutmaßlicher Waffenkurier, der mit einem Auto voller Kalaschnikows, Sprengstoff und Handgranaten auf dem Weg nach Paris war, hat vor Gericht ein Geständnis abgelegt. Der 51-jährige Angeklagte aus Montenegro ließ seinen Anwalt am Freitag mitteilen, er habe von einer größeren Menge von Waffen in seinem Wagen gewusst. Der Verteidiger betonte beim Prozessauftakt vor dem Münchner Landgericht allerdings auch: »Er wusste nicht, wofür diese dienen sollten.« Der Mann war wenige Tage vor den Pariser Terroranschlägen im November 2015 von der Polizei aufgegriffen und festgenommen worden. Bezüge zu den dortigen Attentätern fanden die Ermittler aber bis heute nicht. Der Angeklagte rechtfertigte seine Fahrt damit, dass er dafür 2000 Euro hätte bekommen sollen. Sein Anwalt erklärte, der 51-Jährige habe sich in Geldnot befunden, er habe Stromrechnungen begleichen müssen. dpa/nd

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