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Das Schweigen nach dem Überfall

Nach rassistischem Angriff im Mauerpark kritisieren Betroffene und Initiativen die Polizei

  • Von Paul Liszt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Flutlichtmasten des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks tauchen die Szenerie in schemenhaftes Licht. Angsterfüllte Rufe auf Französisch, die Umrisse von Männern sind zu erkennen. Sie sind den Angreifern zugewandt, die jedoch im Dunkeln verborgen bleiben.

Aufgenommen wurde das kurze Video, das über den Bildschirm des Mobiltelefons von Alain Zombon flackert, am Abend des 3. September im Mauerpark in Prenzlauer Berg. Bis zu 200 Hooligans des BFC Dynamo sollen dort im Anschluss an ein Fußballspiel gegen den Hamburger SV eine Gruppe von Mitgliedern eines kamerunischen Vereins und ihre Familien angegriffen haben, die zu einem Grillfest zusammen gekommen waren.

Trotz der dramatischen Szenen und mehreren Verletzen durch Flaschenwürfe, bekam der Fall kaum öffentliche Aufmerksamkeit. Die Polizei verzichtete darauf, über die Geschehnisse zu informieren. Die Angegriffenen organisierten deshalb mit Unterstützung von der Opferberatung »Re...


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